Fremdenfeindlichkeit und Rassismus sind meiner Meinung nach ideologische Kampfbegriffe, die gezielt eingesetzt werden um gewachsene Strukturen zugunsten einer lebensfeindlichen Ideologie (von der „Gleichheit“ aller Menschen) zu zerstören.
Menschen mit Zwangsmitteln „Gleich“ machen zu wollen ist kein Patentrezept gegen Leid, Unrecht und Krieg. Bedauerlicherweise merken die verblendeten Ideologen das nicht.
Krieg und Not wird es immer geben. Was sich jedoch ändern kann, ist der Umgang damit. Je bewußter der wird, desto erträglicher und kleiner werden die Bereiche, auf denen noch Krieg, Unrecht und Not vorkommen. Bewußtheit und Verantwortungsübernahme für das eigene Leben, für das eigene Tun, sind die tatsächlich funktionierenden Mittel um Unrecht und Not zu minimieren – für sich selbst und, durch die Vorbildfunktion, auch für andere.
Nun zur Fremdenfeinlichkeit. Sie ist in meinen Augen ein durch und durch legitimer Selbstschutzvorgang. Eine Gruppe begegnet Fremden mit Mißtrauen, Reserviertheit und Vorsicht. Weil mehrere Jahrtausende menschlicher Erfahrungen gezeigt haben, daß das sinnvoll ist. Fremde, vor allem wenn sie in Gruppen auftreten, bedeuten nichts Gutes. Entweder sie sind auf Eroberungs-oder Beutezügen, oder sie wurden schon von woanders vertrieben weil sie dort unangenehm aufgefallen waren.
Wer nun einer Gruppe „Fremdenfeindlichkeit“ verbietet, will eigentlich nichts anderes als daß sie ihren Schutz aufgibt und in die eigene Auflösung einwilligt. Natürlich stößt das auf Widerstand. Deshalb arbeiten ja auch unsere Feinde an der Regierung mit Hilfe ihrer Propaganda im jahrelangen Dauereinsatz um die Deutschen endlich weichzukochen, daß sie ihre Auflösung zulassen.
Rassismus ist ein weiterer ideologischer Kampfbegriff. Wenn sich die Fremdenfeinlichkeit gegen augenscheinliche Angehörige einer anderen Ethnie richtet, dann wird von Rassismus gesprochen und es wird als Verbrechen hingestellt. Das alles sind Bestandteile einer lebens- und menschenfeindlichen Ideologie, welche als „Neuen Menschen“ irgendwelche seelen- und identitätslosen Kunstgebilde erschaffen will, die sich leicht lenken lassen.
Zunächst war der kampfbegriff „Rassist“ nur auf die herabsetzende Wertung biologisch-ethnischer Gruppen beschränkt. Der französische Philosoph und Marxist Etienne Balibar hat 1992 den „Rassismus ohne Rassen“ postuliert und damit eine wunderbar universelle Keule geschaffen, mit der man elegant jede aufkeimende Kritik an anderen Menschen erschlagen kann.
Diese neue unverselle Rassismuskeule haben sich die Moslems sehr schnell zu nutze gemacht. Wer den Islam kritisiert oder gar ablehnt, ist halt Rassist, auch wenn Religionszugehörigkeit mit Rasse im biologischen Sinne nicht das Geringste zu tun hat. Die Rassismuskeule kann aber nur denjenigen treffen, der dies zulässt. Nur – wer möchte heutzutage schon gerne Rassist genannt werden?
Vielleicht ändern sich die Zeiten ja mal, und „Rassist“ gilt in ferner Zukunft als Auszeichnung für diejenigen, die sich gegen eine Überfremdung zur Wehr setzen. Wer weiß?
Gruß
Fridolin
http://fridolinswunderwelt.wordpress.com/