Wertvolles Potential, das uns helfen wird in der globalisierten Welt zu überleben, das sollen angeblich die Migrantenkinder für Deutschland sein. So versuchen uns links-grüne Politiker weiszumachen. Unverzichtbar, wertvoll und „unsere Schätze“. Wir krankhaft überheblichen Deutschen würden das alleine ja nie schaffen, in einer globalisierten Welt zurechtzukommen.
Aber die Wirklichkeit sieht anders aus.
Sie stellte fest, dass die Kinder nicht nur sprachliche Defizite hatten, sondern dass 90 Prozent auch in der sozialen Entwicklung das Niveau, das ihrem Alter entspricht, nicht erreicht hatten. Auch beim Pflegen sozialer Kontakte haben die Kinder Schwierigkeiten. In der Rubrik „Denken und Wahrnehmen“ erreichten 98 Prozent der untersuchten Kids nicht das ihrem Alter entsprechende Niveau. Sprachförderung mittels CDs und Bilderbüchern hatte auch nicht die gewünschte Wirkung: 89 Prozent der Testpersonen blieben trotzdem in der Entwicklung zurück.
So beklagt es ein Artikel im Wiener Standard.
Daß es in Deutschland ganz ähnlich aussieht, verdeutlicht ein Artikel im Kölner Stadtanzeiger, der unter anderem die Bedeutung der Eltern für die Bildungsversuche der Migrantenkinder untersucht. Der Artikel legt Abgründe offen. So muß den Eltern erst einmal mühevoll erklärt werden, daß der Sprößling zum Schularbeiten machen einen Raum, etwas Ruhe und einen Tisch (!) benötigt. Dinge, die in dieser elitären Kultur offenbar völlig unbekannt sind. Jetzt werden extra Seminare für Migranteneltern veranstaltet:
Zum Beispiel: „Lernen lernen.“ Die Jugendlichen lernen in einem Wochenendseminar: Was für ein Lerntyp bin ich, welche Schwierigkeiten habe ich, wie kann ich mich motivieren? Dann besprechen wir mit den Eltern, wie sie ihre Kinder unterstützen können. Dazu zählt, dass sie Raum schaffen müssen für die Jugendlichen, dass diese einen Tisch brauchen, an dem sie arbeiten können, dass sie nicht gestört werden dürfen durch den laufenden Fernseher, durch Besuch.
Wann hören Politiker und Medien endlich auf uns anzulügen? Immer wieder bekommen wir zu hören, daß mehr Bildung und mehr Geld, mehr Förderung die Probleme mit der anwachsenden Gewaltbereitschaft orientalischer Migranten lösen wird.
Aber die Tatsachen sprechen dieser Denkweise Hohn. Die betreffende Gruppe wird bereits in fast kurioser Weise gefördert und betreut, mit allen erdenklichen Hilfestellungen, Beratungen, Geldmitteln, der Effekt ist gleich null.
Auf der anderen Seite ist jedem normaldenkenden Menschen klar, daß hier jeder alle Chancen bekommt, etwas Sinnvolles aus seinem Leben zu machen, aber er muß sie auch nutzen.
Ist es wirklich klar, dass JEDER normaldenkende Mensch ALLe CHANCEN bekommt?
Pisa hat bewiesen, dass Kinder aus sozial benachteiligten Schichten geringere Aufstiegschancen haben als andere.
Eine „anwachsende Gewaltbereitschaft orientalischer Migranten“ gibt es nicht – es gibt allenfalls Resignation und Verzweifelung auf das omnipräsente und -präsentierte Feindbild „Muslim“, Feinbild „Ausländer, Feindbild „Türkenkind“. Wie es derartige Beiträge par excellence beweisen.
AUf welche Art und Weise werden die entsprechenden Jugendlichen denn bitte gefördert?Zwei Sonderstunden türkischunterricht in der Woche – am besten für türkischstämmige Kurden, die damit ohnehin nichts anfangen?
Integration wird gelebt. Und solange allenfalls der Unterschied zwischen „denen“ und „uns“ gelehrt wird – so lange wird „ihnen“ auch gelehrt, dass sie fremd seien, anders seien, unerwünscht seien – und sich irgendwie selbst durchs Lebne zu bringen haben. Im Extremfall: durchzuschlagen haben.