Die Brandursache für das Feuer in dem von einer türkischen Großfamilie bewohnten Haus in Ludwigshafen ist immer noch nicht geklärt. Oder vielleicht trauen sich die Ermittler auch nicht, mit der simplen Wahrheit an die Öffentlichkeit zu treten:
Daß nämlich dilettantisch verlegte Kabel und illegales Stromabzapfen zum Ausbruch des Feuers geführt hat.
Das würde heißen, die Fahrlässigkeit und Unverantwortlichkeit der Türken selbst hat zu dem Hausbrand geführt. Das wäre ein höchst unerwünschtes Ergebnis der Ermittlungen.
Es gab jetzt einen Versuch von interessierter Seite, ein Bekennerschreiben zu veröffentlichen, in welchem sich Neonazis selbst der Tat bezichtigen. Nachzulesen in dieser Pressemeldung.
Als falsche Spur erwies sich ein vermeintliches Bekennerschreiben. Laut Liebig ging das Schreiben mit dem Absender „Deutscher Widerstand“ am Montag beim „Mannheimer Morgen“ ein. Darin hätten die Verfasser behauptet, sie hätten das Haus abgefackelt. Nach genauen Untersuchungen stehe aber „eindeutig“ fest, dass es sich nicht um ein Bekennerschreiben handele, sagte Liebig. Ein oder mehrere Trittbrettfahrer hätten sich damit einen „sonderbaren Spaß“ gemacht.
Das war wohl kein „sonderbarer Spaß“, sondern ein Versuch, die erwünschten Ergebnisse zu schaffen, nämlich daß es ein fremdenfeindlicher Anschlag war. Wenn die Verfasser sich auch nur ein wenig mit politischem Extremismus auskennen würden, dann wüßten sie, daß Neonazis keine Bekennerschreiben hinterlassen, sondern spontan handeln.
Bekennerschreiben sind ein Spezifikum der militanten linksextremen Szene.
Mich würde interessieren, ob es ernsthafte Versuche gibt, die Absender dieses „Bekennerschreibens“ zu eruieren. Aber die Formulierung „sonderbarer Scherz“ lässt eher das Gegenteil vermuten.
Die Ergebnisse der Brandursache werden sekundär sein, weil ihnen sowieso nicht geglaubt wird.
[...] Silberstreif stellte gestern auf seinem Blog einen lesenswerten Artikel ein. Darin berichtet er, dass der Mannheimer Morgen [eine Tageszeitung] ein sogenanntes “Bekennerschreiben” erhalten hatte - eine Gruppe mit dem Namen “Deutscher Widerstand” reklamierte den Ludwigshafener Wohnhausbrand für sich. Ein Auszug aus der Pressemeldung [via Silberstreifs Blog]: Als falsche Spur erwies sich ein vermeintliches Bekennerschreiben. Laut Liebig ging das Schreiben mit dem Absender “Deutscher Widerstand” am Montag beim “Mannheimer Morgen” ein. Darin hätten die Verfasser behauptet, sie hätten das Haus abgefackelt. Nach genauen Untersuchungen stehe aber “eindeutig” fest, dass es sich nicht um ein Bekennerschreiben handele, sagte Liebig. Ein oder mehrere Trittbrettfahrer hätten sich damit einen “sonderbaren Spaß” gemacht. [...]