Natürlich gibt es sie. Kein klar denkender und ideologisch unverbildeter Mensch würde das bestreiten. Aber – normalerweise wird ja die Denkrichtung von bestimmten Ideologien vorgegeben, in denen steif und fest behauptet werden muß, daß alle Menschen nicht nur vor dem Gesetz gleich sind, und gleich geboren sind, sondern auch genetisch (wenigstens fast) gleich sind und selbstverständlich in ihren Fähigkeiten, ihrem Potential und ihren Anlagen gleich sind.
Wer Unterschiede feststellt zwischen Menschengruppen, der gilt als rassismusverdächtig. Allein schon das Wort “Rasse” darf man nicht sagen, man muß “Ethnie” sagen, auch wenn das viel unpräziser ist als “Rasse”.
Umso erstaunlicher ist das Interview, das der Deutschlandfunk mit dem Bildungsforscher Heiner Rindermann führte. Nicht nur die Tatsache, daß das Wort “Rasse” darin vorkommt, macht dieses Interview bemerkenswert.
Es wird offen über die Forschungsergebnisse gesprochen, die nahelegen, daß es Intelligenzunterschiede zwischen Bevölkerungsgruppen gibt und daß diese Intelligenzunterschiede zu einem gewissen Teil genetisch bestimmt sind. Zwar ist diese Tatsache seit über hundert Jahren bekannt, weil gründlich wissenschaftlich-empirisch erforscht, aber aussprechen darf man es politisch korrekterweise nicht.
Die Intelligenz unterscheidet sich zwischen verschiedenen Ländern stark in ihrem Mittelwert, hat der Bildungsforscher Heiner Rindermann festgestellt. Dafür seien neben Umweltfaktoren auch genetische Ursachen relevant. Allerdings schränkt Rindermann ein, dass die Vergleichbarkeit von Intelligenztests von der jeweiligen Definition von Intelligenz abhänge.
Hallo Silberstreif,
bitte nenne mir ein Humanbiologielehrbuch in dem geschrieben steht, dass Unterschiede zwischen Bevölkerungsgruppen genetisch bedingt sind. Ich kann das in meinen NICHT finden. Bitte dann mit Seitenangabe oder Zitat.
Es ist wohl eher so dass Unterschiede in der Intelligenz aufgrund von Entwicklungs- , Kultur- und Umweltfaktoren, wie Unterernährung, Erziehung, Bildung/Schule zurückzuführen sind etc.
Es ist zwar bekannt, dass bestimmte Gene Einfluss auf die Intelligenz haben aber viel mehr weiß man eigentlich nicht. Die Funktionsweisen sind noch weitestgehend unbekannt.
Ich wäre auch vorsichtig mit dem Intelligenzbegriff, da dies doch für naturwissenschaftliche Verhältnisse recht schwammig ist. Viel hängt von der Definition ab, die auf die westliche Kultur abgestimmt ist, wie auch in dem Interview gesagt wurde. Ein Beispiel für westliche Arroganz.
[...] Jetzt habe ich gestern einen Blogartikel gelesen, bei dem ich nicht schweigen konnte. Vermutlich mache ich mir gerade einen Feind, aber was [...]
Aaalsoooo … Du machst Dich nicht zu meinem Feind weil Du eine andere Meinung hast, das erstmal vorweg.
Ansonsten: Die Einwände die Du benennst stehen alle in dem Interview drin. Warum sollte ich das wiederholen? Die Einwände sind natürlich berechtigt, das meint der interviewte Bildungsforscher auch.
Eine Wissenschaft die frei ist von der Prägung durch die eigene Herkunftskultur ist nicht möglich. Aber was man erreichen kann ist eine wertungsfreie Wissenschaft. Also nicht bewerten indem man sagt “Schwarze sind dumm und minderwertig” oder sowas.
Die Indizien dafür daß Intelligenz und andere nicht-physische Merkmale zu einem bedeutenden Teil genetisch verankert sind, sind vorhanden. Ob man sie als überzeugend annimmt oder ob man sie ablehnt hängt von der eigenen weltanschaulichen Ausrichtung ab.
Du wirst Deine Gründe dafür haben daß Du diese These nicht annehmen willst, vermutlich paßt sie nicht zu Deinem Weltbild.
Aber ehrlich gesagt ist mir das ziemlich egal und ich habe jetzt auch keine Lust das weiter zu untermauern. Man findet sowieso immer die Ergebnisse die ins eigene Wunschdenken passen. Gilt für mich natürlich genauso.
In meiner Realität ist es so, daß es verschiedene R… äähh, Ethnien gibt und daß die nicht nur optisch verschieden sind sondern auch innerlich. Und daß das Äußere genetisch verankert ist, nun ja das müssen selbst die widerstrebensten Wissenschaftler zugeben, das mit dem Inneren paßt vielen nicht ins Konzept. In mein Konzept paßt es.
Auch andere Wissenschaftler forschen über die Intelligenzunterschiede zwischen Ethnien, hier zum Beispiel noch ein Artikel: http://www.welt.de/wissenschaft/article1400104/Die_Crux_mit_der_Intelligenz.html
Die von Dir beanstandete Stelle betr. die Lehrbücher habe ich rausgenommen, weil Du Recht hast. Es steht tatsächlich nur drin, daß Intelligenz zu einem bedeutenden Teil genetisch verankert ist, daß genetische Unterschiede für die unterschiedlichen Ergebnisse bei vergleichenden Intelligenztests von Ethnien verantwortlich sind steht nicht drin.