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Aufgabe dieses Blogs

Ich habe zu wenig Zeit mich um dieses Blog zu kümmern. Außerdem denke ich, daß es genügend Blogs mit ähnlicher Grundausrichtung gibt, die gute Arbeit leisten.

Ich möchte mich bei den doch recht zahlreichen Lesern und Kommentatoren für die Aufmerksamkeit bedanken!

Möglicherweise werde ich in einigen Monaten unter einem anderen Namen ein neues Blog einrichten, mit einem thematisch etwas anderen Schwerpunkt.

Silberstreif

Wer sich assimiliert, verliert seine Identität, sein Wesen, seine Sprache und seinen Glauben - er entfremdet sich von seinem eigenen Ich.

Das sagt Mustafa Sait Yazicioglu, stellvertretender türkischer Ministerpräsident, als Begründung dafür, daß er Assimilation ablehnt.  Auf die in der Türkei lebenden Kurden angesprochen meint er, daß diese sich nicht zu assimilieren brauchten, denn sie dürften ja ihre eigenen Lieder singen.

In diesem Zusammenhang fällt mir ein Vergleich zu Deutschland ein. Wir wurden in dem oben stehenden Sinne zwangsassimiliert, als  die alliierten Siegermächte uns nach 1945 die amerikanische Kultur aufdrängten und die deutsche Alltagskultur systematisch verdrängten.

Zum Beispiel die Lieder. Von einigen Liedern aus der NS-Zeit abgesehen,  ist es uns  nicht verboten, unsere  eigenen Lieder zu singen. Aber kennt die überhaupt noch jemand?  Man kann eine Kultur auch vernichten indem man sie verächtlich macht oder nicht mehr kommuniziert.

Welche Kinder lernen heutzutage denn noch deutsche Lieder in der Schule? Da werden englische Songs geübt oder zweifelhafte Werke irgendwelcher, der Pop-Kultur anhängender Liedermacher. Oder jüdische und andere ausländische Folklore.

Welche Kinder kennen noch deutsche Kinderlieder, oder Spiele zu denen man selber singt? Welche Kinder bekommen von ihren Eltern heutzutage  deutsche Wiegenlieder vorgesungen?

Es gibt ein äußerst reichhaltiges und großes deutsches Liedgut mit Liedern aus 1000 Jahren deutscher Geschichte. Einst war das lebendige Tradition, gelebte Alltagskultur.

Für jede Situation gab es die passenden Lieder. Jeder konnte sich selbst in diesen Liedern wiederfinden, sich damit identifizieren. Er wußte, es hat einmal jemand genauso empfunden und gedacht wie ich, es war einmal jemand in genau dieser Situation, der hat das Lied dazu gemacht. Er wußte, er war nicht allein mit seinen Gefühlen und Gedanken, mit seinem Erleben.

Und die Lieder boten Lösungsvorschläge an. Sie zeigten, wie man mit einer bestimmten Situation umgehen kann, sie dienten der Vermittlung von Lebenserfahrung.

Aber wer kennt heute noch unsere Lieder? Das, was als “volkstümliche Musik” in den Medien präsentiert wird, und die Art wie es präsentiert wird, ist peinlich, beschämend und zutiefst abschreckend. Es ist keine Darstellung und kein Ausdruck von unserem deutschen Liedgut, sondern dessen Verächtlichmachung. 

Unser volksnahes Liedgut taugt nicht zur massenmedialen Vermarktung. Es will gesungen werden als Selbstzweck, nicht als Vorführung.

Antideutscher Irrsinn

Aha, so begründet also ein Antideutscher Vaterlandsverräter und Nestbeschmutzer die alliierten Massenbombardements. Ein Kriegsverbrechen, größte Unmenschlichkeit, begangen von Deutschlands Feinden - ist selbstverständlich eine Wohltat für die Menschheit, geradezu eine humanitäre Meisterleistung: 

Es ist doch keine Frage, daß die Arbeit der alliierten Bomberbesatzungen eine lebensgefährliche und schmutzige Arbeit war, die aber erledigt werden musste, wollte die Welt nicht unter die Schreckensherrschaft der knutogermanischen Bestien fallen und die wenigsten Besatzungsmitglieder werden in Jubel ausgebrochen sein, als sie ihre Bomben abwarfen und sie waren sich sicherlich immer bewusst, daß sie den Tod bringen, der aber letztendlich für die Opfer der Deutschen Terrorherrschaft die Freiheit erbrachte. So ist die Bombardierung von Dresden ein Akt der Befreiung, auch für jene, die sich nicht befreien lassen wollten, weil sie treu zu Führer, Volk und Vaterland standen und kein Kriegsverbrechen.

Quelle: Das antideutsche Blog “Telegehirn”

Diese Worte ähneln in ganz fataler Weise den Begründungen, die Himmler für die Durchführung des Holocausts an den Juden seinen SS-Männern eingeschärft hat. Es war eigentlich genau dasselbe. Nur - das eine mal waren es Deutsche, die sich aus empfundener Not zu einer ungeheuerlichen Tat gedrängt sahen, das andere mal waren es Nicht-Deutsche.

Für Antideutsche Spinner wird aber eine Tat automatisch zu einer Heldentat, wenn sie gegen Deutsche ging. So einfach kann die Moralfrage also gelöst werden, wenn es nach diesen simplen Geistern ginge. Antideutsch = gut, deutsch = böse.

Zur Erinnerung und zum Vergleich noch einmal Himmlers Worte, mit denen er den Holocaust an den Juden erklärte:

“Eine andere große Frage war  noch notwendig zu lösen. Es war die furchtbarste Aufgabe und der furchtbarste Auftrag, den eine Organisation bekommen konnte: der Auftrag, die Judenfrage zu lösen. Ich darf dies auch in diesem Kreis wieder in aller Offenheit mit ein paar Sätzen sagen. Es ist gut, daß wir die Härte hatten, die Juden in unserem Bereich auszurotten.

Fragen Sie nicht, wie schwer das war, sondern haben Sie als Soldaten - ich möchte fast sagen - Verständnis dafür, wie schwer ein solcher Befehl durchzuführen ist.

Ziehen Sie aber auch bei kritischster Prüfung, nur als Soldaten für Deutschland denkend, den logischen Schluß, daß es notwendig war.

Denn alleine der Bombenkrieg wäre nicht durchzuhalten, wenn wir das jüdische Volk noch in unseren Städten gehabt hätten.

[ ... ]

Ebenso will ich auch eine Frage, die sicherlich gedacht wird, gleich beantworten. Die Frage heißt: Ja, wissen Sie, daß Sie die erwachsenen Juden umbringen, das verstehe ich, aber die Frauen und Kinder…?  - Da muß ich Ihnen etwas sagen: Die Kinder werden eines Tages groß werden.

Wollen wir so unanständig sein, daß wir sagen: nein, nein, dazu sind wir zu schwach, aber unsere Kinder können sich mit ihnen mal abgeben. Die sollen das auch einmal auskämpfen. Dann würde dieser jüdische Haß heute kleiner und später groß gewordener Rächer sich an unseren Kindern und Enkeln vergreifen, so daß sie noch einmal das gleiche Problem zu lösen hätten, dann aber in einer Zeit, da kein Adolf Hitler mehr lebt. 

 Nein, das können wir nicht verantworten. Das wäre feig gewesen, und deswegen haben wir eine klare Lösung vorgezogen, so schwer sie auch war.”

Himmler in einer Rede vor Generalen in Sonthofen am 21.6. 1944.   in: Heinrich Himmler, Geheimreden, Hrsg. von Bradley F.Smith und Agnes F. Peterson, Frankfurt 1974

Ich möchte mit dieser Gegenüberstellung von Rechtfertigungen für Massenmorde zeigen, daß man mit ein und derselben Argumentation sowohl die eine, als auch die andere Seite begründen kann. 

 Die Argumentationsmuster unterscheiden sich nicht. Die eine Begründung ist genauso gut oder so schlecht wie die andere.

Rational betrachtet kann man keiner Seite eine moralische Überlegenheit gegenüber der anderen zuschreiben. Aber rationales Denken ist bekanntlich bei ideologisch beschränkten Menschen ausgeschaltet.

Wertvolles Potential, das uns helfen wird in der globalisierten Welt zu überleben, das sollen angeblich die Migrantenkinder für Deutschland sein. So versuchen uns links-grüne Politiker weiszumachen. Unverzichtbar, wertvoll und “unsere Schätze”. Wir krankhaft überheblichen Deutschen würden das alleine ja nie schaffen, in einer globalisierten Welt zurechtzukommen.

Aber die Wirklichkeit sieht anders aus.

Sie stellte fest, dass die Kinder nicht nur sprachliche Defizite hatten, sondern dass 90 Prozent auch in der sozialen Entwicklung das Niveau, das ihrem Alter entspricht, nicht erreicht hatten. Auch beim Pflegen sozialer Kontakte haben die Kinder Schwierigkeiten. In der Rubrik “Denken und Wahrnehmen” erreichten 98 Prozent der untersuchten Kids nicht das ihrem Alter entsprechende Niveau. Sprachförderung mittels CDs und Bilderbüchern hatte auch nicht die gewünschte Wirkung: 89 Prozent der Testpersonen blieben trotzdem in der Entwicklung zurück.

So beklagt es ein Artikel im Wiener Standard.

Daß es in Deutschland ganz ähnlich  aussieht, verdeutlicht ein Artikel im Kölner Stadtanzeiger, der unter anderem die Bedeutung der Eltern für die Bildungsversuche der Migrantenkinder untersucht. Der Artikel legt Abgründe offen. So muß den Eltern  erst einmal mühevoll erklärt werden, daß der Sprößling zum Schularbeiten machen einen Raum, etwas Ruhe und einen Tisch (!) benötigt.  Dinge, die in dieser elitären Kultur offenbar völlig unbekannt sind. Jetzt werden extra Seminare für Migranteneltern veranstaltet:

Zum Beispiel: „Lernen lernen.“ Die Jugendlichen lernen in einem Wochenendseminar: Was für ein Lerntyp bin ich, welche Schwierigkeiten habe ich, wie kann ich mich motivieren? Dann besprechen wir mit den Eltern, wie sie ihre Kinder unterstützen können. Dazu zählt, dass sie Raum schaffen müssen für die Jugendlichen, dass diese einen Tisch brauchen, an dem sie arbeiten können, dass sie nicht gestört werden dürfen durch den laufenden Fernseher, durch Besuch.

Wann hören Politiker und Medien endlich auf uns anzulügen?  Immer wieder bekommen wir zu hören, daß mehr Bildung und mehr Geld, mehr Förderung die Probleme mit der anwachsenden Gewaltbereitschaft orientalischer Migranten lösen wird. 

Aber die Tatsachen sprechen dieser Denkweise Hohn. Die betreffende Gruppe wird bereits in fast kurioser Weise gefördert und betreut, mit allen erdenklichen Hilfestellungen, Beratungen, Geldmitteln, der Effekt ist gleich null. 

Auf der anderen Seite ist jedem normaldenkenden Menschen klar, daß hier jeder alle Chancen bekommt, etwas Sinnvolles aus seinem Leben zu machen,  aber er muß sie auch nutzen.

Natürlich ist Grünen und Linken dieser Ort ein Dorn im Auge. Das Tempelhofer Feld, einst Exerzierplatz an dem regelmäßig tausende Berliner zusammenkamen, um sich an Militärparaden als einem öffentlichen Ereignis zu erfreuen, dann ein geschichtsträchtiger und für alle Welt vorbildhafter Flughafen.  

Der Flughafen war zum Zeitpunkt seiner Entstehung einzigartig und wurde Vorbild für moderne Airports. Der englische Architekt Sir Norman Foster bezeichnete den Komplex daher auch noch im Jahr 2004 als “Mutter aller Flughäfen”.

Die Ästhetik dieser Anlage sagt mehr als tausend Worte.

Deshalb muß sie wohl weg und soll durch irgendwelche rot-grünen Prestigeprojekte von “Wohnen im Grünen” und “Kreativer Kunst” ersetzt werden. Na Prima.

Der Besuch des türkischen Regierungsschef Erdogan hat hierzulande heftige Diskussionen ausgelöst. Unter anderem wurde deutlich, daß bei den Politikern, ja selbst bei denen die derselben Partei angehören, unterschiedliche Vorstellungen darüber bestehen, was Integration ist.

Viele gingen wohl stillschweigend davon aus, daß Integration Assimiliation bedeutet, also das Angleichen und letztendliche Aufgehen der Eingewanderten in der deutschen Kultur.  Ein Deutschwerdungsprozeß sozusagen. Diesen Vorgang allerdings bezeichnete Erdogan als “Verbrechen gegen die Menschheit”.

Er sieht ganz richtig in dem Vorgang der Assimilation das Auslöschen der türkischen Identität der Betreffenden. Was daran allerdings ein Vergehen sein soll, wenn die Betreffenden freiwillig ihre türkische Heimat verlassen haben und nach Deutschland eingewandert sind, ist unverständlich.

Unter “Integration” möchten die hier lebenden Türken wohl verstanden haben, daß sie als ethnische Inseln, als türkische Gesellschaften innerhalb einer fremdethnischen, nämlich der deutschen, Kultur leben. 

  Integration bezieht sich in ihrer Vorstellung weniger darauf, sich anzupassen, als darauf, mitbestimmen zu können. Das bedeutet aber zwangsläufig schwerste Konflikte, da hier zwei verschiedene Kulturen um die Vorherrschaft kämpfen.

Türkische Kultur und deutsche Kultur sind grundverschieden. Eine Inselexistenz von türkischen Enklaven in Deutschland würde nur funktionieren, solange diese Enklaven klein bleiben und sich der deutschen Gesellschaft unterordnen.

Das wäre in etwa das Modell, nach dem auch deutsche Gruppen unter langer Bewahrung ihrer eigenen Kultur, Sprache, Gebräuche und Identität in fremden Umgebungen überlebt haben. Als relativ kleine, fest abgregrenzte, aber dem jeweiligen Staat untergeordnete Inselkultur.

Nur - das ist ein Status, mit dem sich die eingewanderten Türken niemals zufrieden geben würden. Sie möchten erobern, sie möchten sagen wo es langgeht, sie möchten die Führungsrolle in diesem Staat übernehmen.

Im islamischen Glauben ist es für die Anhänger heiligste Pflicht, andere Völker zu erobern und zu unterwerfen. Es gibt keinen anderen Grund für sie sich auf fremdem Boden aufzuhalten, als den der Kriegsführung. So steht es in ihrem religiösen Gesetz.

Deutschland und ganz Europa sind Gesellschaften, die sich durch eine übergroße Liberalität und Toleranz auszeichnen. Der Islam dagegen ist durch und durch totalitär und aggressiv-erobernd. Wenn zwei solche Kulturen aufeinanderprallen in einem Konflikt ist klar, daß die liberal-tolerante Kultur den Kampf schon von vorneherein verloren hat, weil sie völlig wehrlos ist.

Jemand, der aus Prinzip  ”Gewalt ablehnt”, weil er ja ein so friedfertiger Mensch ist, wird von dem ersten besten Straßenschläger  in Sekundenschnelle umgeschlagen, dann ausgeraubt und liegengelassen.

In der Geschichte wurde immer noch jede friedfertige und tolerante Kultur von aggressiven Eroberern binnen kürzester Zeit ausgelöscht oder versklavt. Das wird hier nicht anders sein, wenn Deutschland und die übrigen europäischen Nationen nicht langsam erkennen, in welcher Gefahr sie sich befinden.

Das würde heißen, dem islamischen Übernahmeversuch mit äußerster Kompromißlosigkeit zu begegnen. Islamische Einwanderer haben sich entweder vollständig zu assimilieren, oder in überschaubaren, streng kontrollierten ethnisch-religiösen Enklaven zu leben, die in ihrer Religionsausübung so weit reglementiert werden, daß es zu keiner Beeinträchtigung oder Störung der Gastgeberkultur führt.

Die Brandursache für das Feuer in dem von einer türkischen Großfamilie bewohnten Haus in Ludwigshafen ist immer noch nicht geklärt. Oder vielleicht trauen sich die Ermittler auch nicht, mit der simplen Wahrheit an die Öffentlichkeit zu treten:

Daß nämlich dilettantisch verlegte Kabel und illegales Stromabzapfen zum Ausbruch des Feuers geführt hat.

Das würde heißen, die Fahrlässigkeit und Unverantwortlichkeit der Türken selbst hat zu dem Hausbrand geführt. Das wäre ein höchst unerwünschtes Ergebnis der Ermittlungen.

Es gab jetzt einen Versuch von interessierter Seite, ein Bekennerschreiben zu veröffentlichen, in welchem sich Neonazis selbst der Tat bezichtigen. Nachzulesen in dieser Pressemeldung.

Als falsche Spur erwies sich ein vermeintliches Bekennerschreiben. Laut Liebig ging das Schreiben mit dem Absender “Deutscher Widerstand” am Montag beim “Mannheimer Morgen” ein. Darin hätten die Verfasser behauptet, sie hätten das Haus abgefackelt. Nach genauen Untersuchungen stehe aber “eindeutig” fest, dass es sich nicht um ein Bekennerschreiben handele, sagte Liebig. Ein oder mehrere Trittbrettfahrer hätten sich damit einen “sonderbaren Spaß” gemacht.

Das war wohl kein “sonderbarer Spaß”, sondern ein Versuch, die erwünschten Ergebnisse zu schaffen, nämlich daß es ein fremdenfeindlicher Anschlag war. Wenn die Verfasser sich auch nur ein wenig mit politischem Extremismus auskennen würden, dann wüßten sie, daß Neonazis keine Bekennerschreiben hinterlassen, sondern spontan handeln.

Bekennerschreiben sind ein Spezifikum der militanten linksextremen Szene.

In der “Zeit” ist ein sehr lesenswerter Artikel erschienen über die gescheiterte Integration von Migranten  osmanischer Herkunft. 

 In dem Artikel heißt es über einen sich selbst als “links” orientiert bezeichnenden Lehrer, der sich Gedanken macht über die “Besonderheiten” seiner Schüler:

Freunde hätten ihn darauf aufmerksam gemacht, ihm selbst sei es leider auch schon aufgefallen: »Ich werde von Tag zu Tag konservativer.« Er höre sich selbst nur noch von Disziplin reden, von Strafen, von Härte. Wenn er nicht so ein ernsthafter Mann wäre, müsste Bachmann an dieser Stelle ein bisschen schmunzeln. Doch er erzählt sehr ruhig von der zentralen Eigenschaft seiner Schüler oder, besser, von der alles bestimmenden Unart: einem dramatischen Mangel an Leistungsbereitschaft und Konzentrationsfähigkeit. Neugierig sein, lernen wollen, »können Sie einfach vergessen, gibt’s nicht. Geschieht nur auf Druck.« Hat er eine Erklärung dafür? Tagein, tagaus laufe zu Hause der Fernseher, die privaten Programme, die Computerspiele, das Handy. »Man zappt sich durchs Leben.«

In dem Artikel wird auch angesprochen daß der Staat nicht mehr durchdringt  und keine Autorität besitzt bei den Einwandern:

Stehe ein deutscher Sozialarbeiter mit einem Gerichtsbeschluss vor der Tür, dann müsse der jugendliche Täter das Schreiben vor der Familie übersetzen, weil die Eltern kein Deutsch verstünden. »Mit der Schriftform, an die wir gewöhnt sind, kommen wir da gar nicht weiter.«

Zu der Frage, warum die jugendlichen Migranten so große Schwierigkeiten mit dem Einschlagen eines normalen Bildungsweges haben, meinen die  Autoren des Artikels:

Viele der Schüler müssen sich ständig entscheiden. Raus aus dem Ghetto, das heißt Bewerben um Ausbildungsplätze. Aber heißt das auch schnelles Geld? Die Schule, ein Ausbildungsbetrieb, ein erster kleiner Job, es dauert so unendlich lange bis zu einem bescheidenen Erfolg, den nicht einmal ein Lehrer zu versprechen wagt. Ist es die ganze Mühe wirklich wert? Ist es nicht schlauer, Geschäfte zu machen mit Zigaretten, Teppichen, Computerprogrammen oder vielleicht mit Kokain zu dealen, ist das nicht naheliegender, ja sogar vernünftig?

Eine Lehrerin beschreibt die Wut der Migrantennachkommen auf die Deutschen:

Azadeh Shahjar ist eine Ausnahme. Sie stammt aus Iran, floh im Alter von acht Jahren zusammen mit Eltern und Bruder vor Chomeinis Machtübernahme und unterrichtet heute Englisch und Geschichte an der Röntgen-Schule in Berlin-Neukölln. Sie ist Referendarin. Sie erzählt, dass sie vor einigen Tagen im Sozialkundeunterricht die Schüler gefragt habe, was sie von der Diskussion über junge ausländische Straftäter hielten. Unglaublich, was da für ein Zorn hochgekommen sei, was für eine Wut auf die Deutschen. »Das war hart. Wie sehr das brodelt, war auch für mich überraschend.« Die Deutschen diskriminieren uns, schimpften die Schüler. Die Deutschen wollen einfach nicht wahrhaben, dass viele von uns auch einen deutschen Pass besitzen. Die Deutschen lassen uns nicht teilhaben. Einer fragte die Referendarin, wann wohl in Berlin der Krieg zwischen den Arabern und den Deutschen ausbrechen werde.

Diese Wut auf »die Deutschen«, sagt sie, könne sie ein bisschen verstehen. Die fremde deutsche Gesellschaft, eine Welt wie hinter einer Glaswand, man kommt dort einfach nicht rein

Alles in allem ein sehr empfehlenswerter Artikel, der einen guten Eindruck von der derzeitigen angespannten Athmosphäre  im gescheiterten Integrationsexperiment vermittelt.

Und zu der “Welt hinter der Glaswand”, in welche Nicht-Deutsche so schwer reinkommen, nun dazu ließe sich natürlich einiges sagen.

Das wichtigste ist wohl, daß es da einen glasharten Widerstand gibt, der einfach in der Natur der Sache liegt.  Allen anderslautenden Behauptungen der “Konstruktivisten” der Frankfurter Schule zum Trotz sind die Deutschen doch eine gewisse Einheit, die ihre Identität schützen wollen gegen diese Invasion ganz anderer Menschen mit anderen Wertvorstellungen und anderen Lebensweisen.

Den “Respekt”, den sich die osmanischen Migranten von den Deutschen so sehr wünschen, den werden sie niemals bekommen. Weil sie nicht begreifen werden, daß Respekt bei uns verdient werden muß, jeden Tag, jede Stunde neu durch anständiges, rechtschaffenes und leistungsbereites Verhalten.

Man bekommt hier nicht automatisch Respekt wenn man gewalttätig oder gerissen oder skrupellos ist. Das sind unüberwindbare Gräben zwischen völlig verschiedenen Kulturen.

Letztlich ist es doch so: Es wird “Einwanderung” genannt, aber es ist keine. Es ist feindliche Übernahme.

Einwanderung in ein klassisches Einwanderungsland ging immer so, daß es entweder um ein menschenleeres, neu entdecktes Gebiet ging, oder um ein Gebiet das zuvor von den autochthonen Einwohnern gewaltsam bereinigt wurde. Auf diesen Voraussetzungen fand Einwanderung statt.

Einwanderung in eine bestehende und funktionierende Kultur, so wie nach Deutschland, kann immer nur in so kleinen Dosen und mit Assimilation der Eingewanderten passieren, daß der Grundcharakter der Gesellschaft erhalten bleibt.

Alles andere ist feindliche Übernahme und stößt auf Abwehr. Die Masseneinwanderung der Türken, die sich nicht assimilieren wollen und das auch gar nicht sollen, wie wir jetzt erfahren haben, das ist versuchte feindliche Übernahme.

Deutschland wurde gegen den Willen seiner Bevölkerung zum “Einwanderungsland” erklärt. Aber da wurde die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Wenn die Türken hier eine Spur von Anstand besitzen, dann gehen sie wieder nach Hause.

Alles andere ist eine Kriegserklärung. Sie sind hier, gegen den Willen der Deutschen, und sie wissen das, wie die Vorfälle beim Brand (Mißtrauen, falsche Anschuldigungen etc. ) gezeigt haben. Sie spüren die Feindseligkeit und die geladene Stimmung ganz genau.

Die Politiker haben einfach nur Angst und machen ständige Deeskalation. Deshalb verbiegen sie sich und schleimen und heucheln was das Zeug hält.

Erdogan nutzt das geschickt aus, erst spricht er Klartext, um das dann wieder abzuschwächen und versöhnlich zu tun, mit dem Kalkül daß ihm die deutschen Politiker und Medien gerührt von sowiel Milde und Entgegenkommen um den Hals fallen. Widerwärtig.

In diesem Artikel in der “Welt” wird die Studie des Politikwissenschaftlers Robert Putnam erwähnt. Der Harvard-Wissenschaftler hat herausgefunden, daß ethnische Diversität eine Gesellschaft eher belastet als fördert: 
In einer Serie von Studien hat Putnam das von ihm eingeführte Konzept des “Sozialkapitals” unter die Lupe genommen. Sozialkapital besteht für ihn aus den gesellschaftlichen Netzwerken, von welchen die Menschen in ihrem alltäglichen Leben abhängig sind. Das von dem Wissenschaftler analysierte Material stammt aus einer umfassenden Untersuchung über ethnische Diversität (Verschiedenheit), die vor sieben Jahren in den USA gemacht wurde. In homogeneren Gemeinschaften, zum Beispiel überwiegend weißen Vorstädten, ist das Vertrauen in andere Menschen und dementsprechend das Sozialkapital stark ausgeprägt. In ethnisch heterogenen Kommunen, zum Beispiel innerstädtischen Wohnvierteln, sind beide schwach entwickelt.
Diese Ergebnisse sollten einen zunächst einmal nicht sehr überraschen.
Am wohlsten fühlen wir uns unter Menschen, die uns ähnlich sind. Doch Putnam kommt auch zu einem Ergebnis, das er selbst nicht erwartet hätte. In ethnisch heterogenen Gemeinschaften misstrauten die Menschen nicht nur den Angehörigen der fremden Gruppe, sondern auch denen der eigenen. Diversität, so scheint es, führt ganz allgemein zu sozialer Isolation. In ethnisch heterogenen Gegenden hatten die Bürger weniger Vertrauen in die örtliche Verwaltung und die Medien. Sie engagieren sich weniger in Vereinen, gehen seltener zur Wahl und bezeichnen sich selbst auch als nicht so zufrieden. Auf den Punkt gebracht lautet Putnams Schlussfolgerung: “Vielen Amerikanern bereitet ethnische Heterogenität Unbehagen.”
Man könnte meinen, um das herauszufinden, braucht man doch keinen Wissenschaftler, so selbstverständlich ist das.
Selbst unsere Politiker, wie Frau Rita Süßmuth, wissen es.
Trotzdem dringen sie immer wieder auf die Bevölkerung ein, diese zunehmende Heterogenisierung durch Zuwanderung zu akzeptieren, wie hier in diesem jüngsten Interview, das Frau Süßmuth der “Zeit” gab: 
Wir müssen insgesamt hart daran arbeiten, dass unsere Gesellschaft nicht weiter auseinander fällt. Wir müssen dafür sorgen, dass alle Teilhabe und Zugehörigkeit erfahren. Diese Probleme haben auch Deutsche. Wir müssen davon wegkommen, die Schwierigkeiten in der Tatsache zu sehen, dass wir keine homogene Gesellschaft mehr sind, sondern wir müssen mit Menschen aus anderen Kulturen zusammenleben. Dieser Tatbestand gilt weltweit. Und darauf haben wir uns erst sehr spät eingestellt.

Man fragt sich, ob man zwingend einen Mißstand akzeptieren muß, nur weil “andere auch” damit zu kämpfen haben? Muß man wissentlich Fehler mitmachen, weil andere diese Fehler  machen? Muß man Diversität in einer Gesellschaft fördern, obwohl man weiß, daß das nicht nur zu Unbehagen, sondern auch zu Leistungsminderung  und Verwahrlosungserscheinungen in dieser Gesellschaft führt?

Fragen über Fragen …