Der Besuch des türkischen Regierungsschef Erdogan hat hierzulande heftige Diskussionen ausgelöst. Unter anderem wurde deutlich, daß bei den Politikern, ja selbst bei denen die derselben Partei angehören, unterschiedliche Vorstellungen darüber bestehen, was Integration ist.
Viele gingen wohl stillschweigend davon aus, daß Integration Assimiliation bedeutet, also das Angleichen und letztendliche Aufgehen der Eingewanderten in der deutschen Kultur. Ein Deutschwerdungsprozeß sozusagen. Diesen Vorgang allerdings bezeichnete Erdogan als “Verbrechen gegen die Menschheit”.
Er sieht ganz richtig in dem Vorgang der Assimilation das Auslöschen der türkischen Identität der Betreffenden. Was daran allerdings ein Vergehen sein soll, wenn die Betreffenden freiwillig ihre türkische Heimat verlassen haben und nach Deutschland eingewandert sind, ist unverständlich.
Unter “Integration” möchten die hier lebenden Türken wohl verstanden haben, daß sie als ethnische Inseln, als türkische Gesellschaften innerhalb einer fremdethnischen, nämlich der deutschen, Kultur leben.
Integration bezieht sich in ihrer Vorstellung weniger darauf, sich anzupassen, als darauf, mitbestimmen zu können. Das bedeutet aber zwangsläufig schwerste Konflikte, da hier zwei verschiedene Kulturen um die Vorherrschaft kämpfen.
Türkische Kultur und deutsche Kultur sind grundverschieden. Eine Inselexistenz von türkischen Enklaven in Deutschland würde nur funktionieren, solange diese Enklaven klein bleiben und sich der deutschen Gesellschaft unterordnen.
Das wäre in etwa das Modell, nach dem auch deutsche Gruppen unter langer Bewahrung ihrer eigenen Kultur, Sprache, Gebräuche und Identität in fremden Umgebungen überlebt haben. Als relativ kleine, fest abgregrenzte, aber dem jeweiligen Staat untergeordnete Inselkultur.
Nur - das ist ein Status, mit dem sich die eingewanderten Türken niemals zufrieden geben würden. Sie möchten erobern, sie möchten sagen wo es langgeht, sie möchten die Führungsrolle in diesem Staat übernehmen.
Im islamischen Glauben ist es für die Anhänger heiligste Pflicht, andere Völker zu erobern und zu unterwerfen. Es gibt keinen anderen Grund für sie sich auf fremdem Boden aufzuhalten, als den der Kriegsführung. So steht es in ihrem religiösen Gesetz.
Deutschland und ganz Europa sind Gesellschaften, die sich durch eine übergroße Liberalität und Toleranz auszeichnen. Der Islam dagegen ist durch und durch totalitär und aggressiv-erobernd. Wenn zwei solche Kulturen aufeinanderprallen in einem Konflikt ist klar, daß die liberal-tolerante Kultur den Kampf schon von vorneherein verloren hat, weil sie völlig wehrlos ist.
Jemand, der aus Prinzip ”Gewalt ablehnt”, weil er ja ein so friedfertiger Mensch ist, wird von dem ersten besten Straßenschläger in Sekundenschnelle umgeschlagen, dann ausgeraubt und liegengelassen.
In der Geschichte wurde immer noch jede friedfertige und tolerante Kultur von aggressiven Eroberern binnen kürzester Zeit ausgelöscht oder versklavt. Das wird hier nicht anders sein, wenn Deutschland und die übrigen europäischen Nationen nicht langsam erkennen, in welcher Gefahr sie sich befinden.
Das würde heißen, dem islamischen Übernahmeversuch mit äußerster Kompromißlosigkeit zu begegnen. Islamische Einwanderer haben sich entweder vollständig zu assimilieren, oder in überschaubaren, streng kontrollierten ethnisch-religiösen Enklaven zu leben, die in ihrer Religionsausübung so weit reglementiert werden, daß es zu keiner Beeinträchtigung oder Störung der Gastgeberkultur führt.